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Kammerton ArtikelBuch-Tipp: Universal Dances Volume 1: Neue Musik in 432 Hertz Die Beschreibung für das Buch " Universal Dances Volume 1: Neue Musik in 432 Hertz" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. Der Kammerton ist der gemeinsame Ton, auf den die Instrumente einer Musikgruppe eingestimmt werden.
Üblicherweise ist dies heute das eingestrichene a (geschrieben a') mit einer Frequenz von 440 Hz (festgelegt 1939 auf einer Internationalen Stimmtonkonferenz und bekannt als Standard ISO 16).
Historisch betrachtet gibt es einen Gegensatz zwischen "Kammer"- und "Kirchenton ", wobei letzterer bis zu einem ganzen Ton höher war. Diese Unterscheidung verlor sich in dem Laufe des frühen 19. Jahrhunderts.
Aber auch der Kammerton war nicht zu allen Zeiten eine absolute Konstante. In Deutschland lag er in dem 17. und 18. Jahrhundert häufig bei 415 Hz, in dem Italien des 17. Jahrhunderts bei 466 Hz und in dem Frankreich des 18. Jahrhunderts auch bei 392 Hz. In dem 19. Jahrhundert stieg der Kammerton stets mehr, und um 1890 waren vielerorts schon 490 Hz erreicht.
Die klassische Methode, den Kammerton anzugeben, ist die Stimmgabel; alternativ gibt es auch Stimmpfeifen , heutzutage stets verbreiteter werden elektronische Stimmgeräte .
In der bundesdeutschen Orchesterlandschaft hat sich zur Zeit die Frequenz von 443 Hz als Kammerton eingebürgert. Dieser wird zu Beginn der Probe bzw. der Aufführung von der Oboe angegeben, vom Konzertmeister abgenommen (d.h. dieser stimmt seine Geige auf diesen Ton) und dann ans Orchester "weitergereicht".
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